Unsere Forderungen 2025

Wir haben Forderungen zu politischer Mitgestaltung, reproduktiven Rechten, Care-Arbeit, Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt, Klimaschutz, postkolonialer Politik, Inklusion und Antifaschismus und internationaler Solidarität erarbeitet. Die Forderungen richten sich explizit an die Schweizer Politik.

Die Forderungen im Überblick

  • Wir fordern Mitgestaltung in der Politik für alle.
  • Wir fordern einen selbstbestimmten Umgang mit unseren reproduktiven Rechten.
  • Wir fordern Anerkennung, Zeit und Geld für die Care-Arbeit.
  • Wir fordern eine konsequente Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt.
  • Wir fordern Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit.
  • Wir fordern eine postkoloniale Politik.
  • Wir fordern gesellschaftliche Vielfalt und Inklusion.
  • Wir fordern ein entschlossenes Vorgehen gegen faschistische Ideologien.
  • Wir fordern die Schweizer Regierung dazu auf, eine internationale feministische Friedenspolitik zu verfolgen.

Wir fordern Mitgestaltung in der Politik für alle.

  • Wir fordern ein Recht auf Einbürgerung nach fünf Jahren für alle Migrant*innen und Geflüchteten.
  • Wir fordern einheitliche und diskriminierungsfreie Einbürgerungskriterien für alle.
  • Wir fordern inklusive Partizipationsformate für Menschen, die von politischer Teilhabe strukturell ausgeschlossen oder bislang nicht berücksichtigt wurden.

Wir fordern einen selbs­tbestimmten Umgang mit unseren reproduktiven Rechten.

  • Wir fordern einen sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen für ALLE, ohne finanzielle, administrative und juristische Hürden.
  • Wir fordern, dass Schwangerschaftsabbrüche aus dem Strafgesetz entfernt werden.
  • Wir fordern eine diskriminierungsfreie und intersektionale Gesundheitsversorgung für FLINTA*-Personen.

Wir fordern Anerkennung, Zeit und Geld für die Care-Arbeit.

  • Wir fordern die direkte Entschädigung unbezahlter Kinderbetreuung, Pflege und Betreuung von alten und kranken Menschen zu Hause.
  • Wir fordern, dass Care-Arbeit gesetzlich als Arbeit anerkannt wird.
  • Wir fordern eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche bei gleichbleibendem Lohn.

Wir fordern eine konsequente Bekämpfung geschlechts­spezifischer Gewalt.

  • Tatort Ausland: Alle Betroffenen von geschlechtsbezogener Gewalt müssen Zugang zur Opferhilfe haben – unabhängig von Aufenthaltsstatus und Tatort!
  • Wir fordern die effektive Umsetzung der Istanbul-Konvention auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene.
  • Wir fordern mehr Schutzplätze, da die Frauenhäuser im Kt. Bern chronisch ausgelastet sind.
  • Wir fordern ein Schutzhaus im Kt. Bern für Mädchen und genderqueere Jugendliche, die von Gewalt in Familien betroffen sind.
  • Wir fordern finanzielle Unterstützung für FLINTA*-Schutzräume, inklusive spezifischer Angebote für Menschen mit Behinderung, BiPoC, geflüchtete und queere Menschen.
  • Wir fordern die Anerkennung von Betroffenen-Perspektiven statt der Täter-Opfer-Umkehr.

Wir fordern Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit.

  • Wir fordern Schuldenerlass für Länder im globalen Süden, um einen ersten Schritt Richtung Klimagerechtigkeit zu machen.
  • Wir fordern Ressourcen für öffentliche Dienstleistungen (Gesundheit, Bildung, Care) auch als klimapolitische Massnahmen.
  • Wir fordern Anerkennung, dass die Schweiz zum Klimawandel beiträgt und die Übernahme von Verantwortung der hier ansässigen Unternehmen.

Wir fordern eine postkoloniale Politik.

  • Wir fordern eine kritische Auseinandersetzung und Aufarbeitung der schweizerischen kolonialen Verstrickungen.
  • Wir fordern postkoloniale Lehrpläne und Schulbücher, Medien, Institutionen und öffentliche Räume.
  • Wir fordern eine intersektionale Praxis öffentlicher Institutionen.

Wir fordern gesell­schaftliche Vielfalt und Inklusion.

  • Wir fordern, dass Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck ins Antidiskriminierungsgesetz aufgenommen werden.
  • Wir fordern die gesetzliche Einführung eines dritten sowie eines offenen Geschlechtseintrages für eine Anerkennung der geschlechtlichen Vielfalt.
  • Wir fordern das Zugänglichmachen von Schulen, Arbeit, Gesundheitsdiensten, Gebäuden und Wohnformen für Menschen mit Behinderung sowie deren effektive Gleichstellung in allen Lebensbereichen.

Wir fordern ein entschlossenes Vorgehen gegen faschistische Ideologien.

  • Wir fordern eine kritische Auseinandersetzung und Zurückweisung der zunehmenden Normalisierung autoritärer Denkmuster im öffentlichen Diskurs.
  • Wir fordern das Verbot von faschistischen Gruppierungen sowie ihrer Symbole und Propaganda.

Wir fordern eine internationale, feministische Friedenspolitik.

Wir fordern die Schweizer Regierung dazu auf, eine internationale feministische Friedenspolitik zu verfolgen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen:

Verabschiedung und konsequente Umsetzung des 5. Nationalen Aktionsplans (NAP 1325): Den neuen NAP mit einer klaren feministischen Ausrichtung verabschieden und umsetzen, der die Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen stärkt, Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt fokussiert und die Women, Peace and Security-(WPS)-Agenda systematisch verankert.

Abkehr von traditionellen, staatszentrierten Sicherheitskonzepten hin zu menschenzentrierten, feministischen Sicherheitsprinzipien: Förderung inklusiver, sozialer und geschlechtsspezifischer Sicherheitsansätze, die patriarchale Strukturen und strukturelle Gewalt adressieren und eine konsequente Demilitarisierung unterstützen.

Einbindung und nachhaltige Förderung der feministischen Zivilgesellschaft: Feministische Organisationen und lokale Frauenrechtsgruppen systematisch in Politikgestaltung, Umsetzung und Evaluation einbinden und dauerhaft mit finanziellen Ressourcen ausstatten, um Expertise und Bedürfnisse vor Ort zu berücksichtigen.

Stärkung und Ausbau von Programmen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt: Konzepte und Finanzierung bereitstellen für Aufklärung, Prävention, Schutz, Versorgung und Justiz für Überlebende sexualisierter Gewalt, welche zentral in der Schweizer Außenpolitik verankert sind.

Sicherung sexueller und reproduktiver Rechte in Krisengebieten: Zugang zu medizinischer Versorgung, Verhütung und Unterstützung nach Gewalterfahrungen soll in allen Schweizer Friedens- und Entwicklungsprojekten gesichert und verbessert werden.

Förderung der wirtschaftlichen und politischen Teilhabe von FLINTA+ Personen: Programme entwickeln und fördern, die Bildung, wirtschaftliche Unabhängigkeit, Eigentumsrechte und politische Mitbestimmung von FLINTA+, besonders im Friedenskontext, stärken.

Umsetzung einer geschlechtergerechten Aussenpolitik inklusive Monitoring: Die Außenpolitik inklusive des Budgets auf geschlechtsspezifische Auswirkungen prüfen und gendergerecht gestalten mit regelmäßigem Monitoring und transparenter Berichterstattung.

Verpflichtende Berichterstattung und unabhängige Evaluation: Fortschritte öffentlich dokumentieren, durch unabhängige Stellen bewerten und bei Nichterfüllung Zielerreichungen Sanktionen in Betracht ziehen.

Unterstützung der internationalen Strafverfolgung sexualisierter Kriegsgewalt: Aktive Förderung von internationalen Gerichten wie dem Internationalen Strafgerichtshof, Kooperation mit lokalen Frauenrechtsgruppen sowie konsequentes Einhalten von Abkommen (CEDAW, Istanbul-Konvention) sicherstellen.

Integration feministischer Klimagerechtigkeit in die Friedenspolitik: Umwelt- und Friedenspolitik zusammenführen, um die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Klimakrise anzuerkennen und aktiv zu adressieren.

Umsetzung des humanitären Völkerrechts einfordern: Die Umsetzung und Einhaltung des humanitären Völkerrechts konsequent einfordern und Entscheidungen internationaler Gerichte anerkennen und unterstützen. 

Feministischer Streik 2024

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