Autor: Anna

  • Frontex: Ja, es lohnt sich weiterzusammeln!

    Das Frontex-Referendum befindet sich im Schlussspurt und wenn alle mithelfen kommt es zustande! Deshalb unbedingt auf wecollect unterschreiben (+4 weitere Freund*innen mitunterschreiben lassen) ausdrucken und zurückschicken. Weitere infos und Gründe weshalb sich das weitersammeln lohnt findet ihr hier: https://frontex-referendum.ch/

  • Bessere Chancen für Migrant*innen auf dem Arbeitsmarkt: Wir sammeln Unterschriften!

    Die Arbeitsgruppe Migration des Berner Frauenstreikkollektivs hat eine Partitipationsmotion eingereicht und muss 200 Unterschriften dafür sammeln. Das Ziel dieser Motion ist, dass die Stadt Bern mehr finanzielle Unterstützung für Arbeitsintegration von Migrant*innen anbietet. Unterschreiben dürfen alle Personen, die in der Stadt Bern wohnen, mehr als 18 Jahre alt sind und keine Schweizer Pass haben. Für Fragen und weitere Informationen: migration@frauen-streiken.ch

  • Warum das AHV Alter 65 für Frauen ungerecht ist

    Zoom-Informationsanlass, Dienstag, 1. Februar 2022, 19 – 21 Uhr

    Schulung und Diskussion mit Gabriela Medici, Zentralsekretärin Sozialversicherungen SGB (Schweiz. Gewerkschaftsbund)

    Im ersten Teil erläutert Gabriela Medici aus Sicht der Frauen die Grundzüge der Altersvorsorge in der Schweiz. Im zweiten Teil informiert sie über das Referendum gegen die AHV-Vorlage, die auch für Frauen ein AHV-Alter von 65 Jahren verlangt. Sie zeigt auf, warum es ungerecht ist, wenn Frauen gleich lang arbeiten müssen wie die Männer und welches die drei wichtigsten Argumente gegen diese Abbau-Vorlage sind.
    Anschliessend Diskussion

    Anmeldungen bis 31. Januar an koordination@frauen-streiken.ch
    Der Link wird dir bis spätestens eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn zugeschickt.


    Jetzt das Referendum gegen den AHV-Abbau unterschreiben Die Rentensenker im Parlament haben eine Abbauvorlage gegen die Frauen beschlossen! Jetzt müssen wir gemeinsam Unterschriften sammeln, um diesen Rentenabbau an der Urne zu stoppen. Hier die wichtigsten drei Argumente gegen AHV 21:

    Weniger zum Leben
    Die Erhöhung des Rentenalters in der AHV 21 kostet die Frauen weitere 7 Milliarden Franken. Im Schnitt also für jede Frau 1’200 Franken weniger – jedes Jahr.                                    
       
    Rentenlücke der Frauen
    Frauen erhalten bereits heute ein Drittel weniger Rente als Männer. Weil ihre Löhne tiefer sind und sie mehr Betreuungsarbeit leisten.

    Länger arbeiten
    AHV 21 ist erst der Anfang: die Bürgerlichen planen schon Rentenalter 67 für alle und weitere Rentensenkungen bei den Pensionskassen.
  • Neue Öffnungszeiten Streikbüro

    Unser Streikbüro (Belpstrasse 53, Raum 314) wird jeden 2. Donnerstag und Freitag des Monates von 16 bis 18 Uhr offen sein. Du kannst Fragen stellen, Infos abholen oder cooles Merchandising kaufen. Komm am 10. und am 11. Februar vorbei und spür ein bisschen das bunte, halb-chaotische und starke Herz der feministischen Bewegung!

  • Neuer Ort für Kollektivtreffen

    Dieses Jahr werden unsere Kollektiv-Treffen an verschiedenen Wochentagen und an einem neuen Ort stattfinden. So wollen wir sie für alle zugänglicher machen. Der neue Raum ist im Untergeschoss der Zwischennutzung Sollbruchstelle (Eingang bei der Mattenhofstrasse 5; EG links, Bern), dort wo auch unser Streikbüro (Raum 314) ist.

    Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 20. Januar um 18:30 Uhr statt. In der ersten 1 Stunde werden diejenigen, die wollen, über den Namen des Kollektivs diskutieren. Diese Diskussion wird von einer Fachperson, Sabine Schoch, moderiert und über zwei bis drei Treffen abgehalten. Danach, um 19:30 Uhr werden wir mit der Organisation des 8. März weiterfahren sowie Informationen über die Arbeit der AGs erhalten.

    Du kannst auch online am Treffen teilnehmen, für die Anmeldung schicke bitte eine Mail an koordination@frauen-streiken.ch

    Wichtig! Für die online Übertragung der Kollektivsitzung am 20.1.22 suchen wir noch dringend ein Mikrofon! Wer hat eines zur Verfügung oder die Möglichkeit eines auszuleihen? Gerne direkt mit Marisa Kontakt aufnehmen: marisaschenkel@gmx.ch

  • Frauenweis(s)heiten im November

    Hier machen wir gerne auf einen Beitrag von grossmuetter.ch aufmerksam. Insbesondere freut uns der unterste Artikel mit Moana Mika und Lirija Sejdi. 🙂

    Viel Spass beim Lesen!


    Liebe Leser*innen

    Zum letzten Mal steht unser Newsletter unter dem Thema «50 Jahre Frauenstimmrecht». Manche Berichte über durchgeführte Anlässe haben uns erreicht. Zum Beispiel von Monika Stocker, die als Initiantin der 1. Frauensession geehrt wurde und den Saal des Bundeshauses nach der 2. Frauensession am 30. Oktober beschwingt verliess. Sie war sehr beeindruckt von der Leidenschaft, mit der Frauen ihre Meinung vertreten haben «meilenweit entfernt von dem, was wir uns vor 30 Jahren getraut haben.» Deshalb ist sie überzeugt, dass sich die Frauen in unserem Land nie mehr kleinkriegen lassen. 
    In den nächsten Wochen finden die letzten Anlässe im Jubiläumsjahr statt. Dazu gehören der von der Arbeitsgruppe DOL & SOL (Dancing & Singing Old Ladies) organisierte Event mit Gesang, Tanz, Poesie und Politik «Alte Frauen sind sichtbar & hörbar» vom 3. Dezember sowie zwei Benefizkonzerte des Frauenchors «die vogelfreien» vom 26. und 28. November 2021 je in Zürich.
    Gemäss der im Porträt vorgestellten Heidi Witzig hat das Jubiläumsjahr trotz der Pandemie dank den vielen entstandenen Vernetzungen doch noch den bestmöglichen Abschluss gefunden. Für die Historikerin und Pionierin der Frauengeschichte(n) war die Auszeichnung zur Ehrendoktorin der Universität Luzern am 4. November 2021 eine Überraschung und Ernte für ihr reiches Engagement. Die erfolgreiche Dozentin und Autorin verschiedener Bücher zeigt sich im Gespräch auch als verletzliche Frau. Als Intellektuelle musste sie schmerzlich lernen, was es heisst, eine Frau zu sein.
    Telsche Keese schildert, wie es für sie vor 50 Jahren keine Möglichkeit gab, Familien- und Erwerbsarbeit miteinander zu verbinden. Ein paar Jahre arbeitete sie deshalb ausschliesslich zuhause als Familienfrau. Erst als die drei Kinder die Schule besuchten, nahm sie am Abend ihre Berufsarbeit in Teilzeit wieder auf. Sie freut sich, dass sich vieles verändert hat. Und doch zeigen ihre Erfahrungen und Gespräche: Das Hauptproblem «Wie bringe ich als Frau Kinder- und Berufsarbeit unter einen Hut?» ist geblieben.
    Das Jubiläum «50 Jahre Frauenstimmrecht» ist für Marie-Louise Barben Anlass, um zurückzuschauen, zu analysieren, kritisieren und feiern. Gleichzeitig fragt sie sich, was heute die jungen Feministinnen umtreibt. Sie hat zwei von ihnen zum Gespräch getroffen.

    Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen und Anregungen.
    Das Frauenweis(s)heiten-Team

    Kontakt
    Monika Fischer, fischerabt@bluewin.ch

    PORTRÄTS: FRAUEN DER GROSSMÜTTERGENERATION
    «Es brauchte schmerzliche Erfahrungen, damit ich mich als Frau entwickeln konnte», meint die erfolgreiche Historikerin und Buchautorin Heidi Witzig im Rückblick auf ihr Leben.
    «Es brauchte schmerzliche Erfahrungen, damit ich mich als Frau entwickeln konnte», meint die erfolgreiche Historikerin und Buchautorin Heidi Witzig im Rückblick auf ihr Leben.

    Geradeaus auf krummen Wegen

    Foto & Text: Monika Fischer

    Seit Jahrzehnten setzt sich die Historikerin Heidi Witzig, 77, mit innerem Feuer und grossem Einsatz für die Frauen und ihre Geschichte(n) ein. Die Protagonistin der Frauengeschichte wurde am 4. November 2021 für ihr langjähriges Engagement mit dem Ehrendoktorat der Universität Luzern ausgezeichnet. Sie freut sich über die reiche Ernte im Herbst des Lebens. Als erfolgreiche Intellektuelle musste sie jedoch schmerzlich lernen, was es heisst, eine Frau zu sein und die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. Neugierig und lebenslustig setzt sich die Mitbegründerin der GrossmütterRevolution weiterhin für Projekte ein, die nicht nur anderen, sondern auch ihr etwas bringen. Weiterlesen

    DAMALS UND HEUTE

    Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Hauptproblem

    Telsche Keese

    1971 lebte ich in Zürich, war verheiratete Mutter eines Kindes und hatte einen Abendteilzeitjob als Fachlehrerin für Französisch und Englisch. Ich verdiente mein eigenes Geld und war neu in der Stadt. So konnte ich nur auf meinen Mann zählen, wenn ich abends weggehen wollte. Er war allerdings nicht immer zuverlässig, und Handys gab es nicht, um sich kurz eine Nachricht zu schicken. Bis heute habe ich deshalb nicht vergessen, dass ich einmal den Schlüssel im Schloss zur Wohnung umdrehte und fortging, obwohl unsere Tochter im Bettchen jämmerlich weinte. Ich riskierte es, ich musste meinen Bus erreichen und hatte nicht den Mut, meine Nachbarin merken zu lassen, dass ich ausserhause arbeitete. Weiterlesen

    ​1971 – EINE ANNÄHERUNG

    Feministinnen voller Tatendrang

    Marie-Louise Barben

    50 Jahre Frauenstimmrecht – Anlass, um zurückzuschauen, zu analysieren, kritisieren, feiern. Aber was treibt eigentlich junge Feministinnen heute um? Ich habe ich mich zum Gespräch getroffen mit Moana Mika und Lirija Sejdi vom Frauenstreik-Kollektiv Bern. Die beiden Frauen haben unterschiedliche berufliche Hintergründe. Moana ist promovierte Medizinwissenschafterin und arbeitet im HIV-Bereich. Lirija hat Soziologie und Politikwissenschaften studiert und ist Projektmitarbeiterin im Gesundheitsbereich beim VPOD. Sie haben aber eine gemeinsame Leidenschaft. Im Vorfeld des Frauenstreiks 2019 sind sie politisch aktiv geworden. Lirija ist seit fast drei Jahren, Moana seit einem Jahr aktiv in der Koordinationsgruppe des Frauenstreik-Kollektivs und beide sind in der Arbeitsgruppe Frauenpolitik. Weiterlesen

  • Reaktivierung Streikbüro

    Wir wollen versuchen, unser Streikbüro (Sollbruchstelle Dazwischen, Belpstrasse 53, Bern) regelmässig für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
    Hast du Zeit und kannst stundenweise Schichten abdecken? Dann melde dich bei koordiation@frauen-streiken.ch und gib uns an, wann du im Streikbüro sein könntest.

  • Fundraising

    Wir bilden Arbeitsgruppen für Fundraising
    Beim Kollektivtreffen im August wurde gebrainstormt. Uns so sind viele Ideen zusammen gekommen, wie unser Kollektiv-Kässli gefüllt werden kann: Streikbar, Konzerte, Feministisches Gala-Dinner, Flohmi, Kuchen & Brot verkaufen…
    Willst du dich engagieren? Dann melde dich bei koordination@frauen-streiken.ch und wir senden dir die Auflistung aller Ideen. Sobald sich zwei Personen für eine Idee melden, verlinken wir euch und es kann losgehen!

  • Ni una menos.

    Nach dem Streik ist vor dem Streik. Es ist wichtig, dass wir uns alle weiterhin für unsere Rechte kämpfen. Das aktuelle Urteil des Appelationsgerichts Basel, welchem einer von einer Vergewaltigung betroffenen Person Mitschuld an der Tat angelastet hatte und die Strafe des Täters reduzierte da der Übergrif ja nur 11 Minuten gedauert habe, ist eines von vielen Beispielen wie wir noch immer diskriminiert werden. Das Urteil ist eine absolute Frechheit und eine von vielen Ungerechtigkeiten gegen die wir uns wehren müssen. Noch immer haben wir keine Lohngerechtigkeit. Noch immer wird Care-Arbeit abgewertet. Noch immer sind wir täglich Gewalt ausgesetzt. Dieses Jahr gab es bereits 21 Femizide. Ni una menos.


    Wenn du aktuell etwas positivität in deinem Leben brauchst, schau dir das Frauenstreik 2021 Video von Lucify auf Youtube an. Der 14. Juni war auch dieses Jahr wieder wunderschön und wir hoffen die Erinnerung daran macht dich glücklich.


    Nächsten Sonntag, 22. August, treffen wir uns zum nächsten Kollektiv Treffen. Wir hoffen du kommst auch. Wir freuen uns mit dir weiter zu kämpfen.

  • Bräteln im Eichholz

    Bräteln im Eichholz

    Am 31. Juli fand das Kollektiv-Bräteln im Eichholz statt. Trotz des nicht so sommerlichen Wetters kamen einige Personen vorbei und brachten leckere Snacks, Salate und Desserts. Am gemütlichen Feuer haben wir den 14. Juni revue passieren lassen, zusammen angestossen und uns ausgetauscht. Es war sehr schön uns endlich mal wieder persönlich zu treffen.
    Bis bald hoffentlich!